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Kickboxen, die Entstehung

Die Geschichte des Kickboxens

Nach dem 2. Weltkrieg fanden asiatische Kampfsportarten ihren Weg nach Amerika.
Dort wurden die ersten Karate-Turniere ab 1967 ausgetragen.
Diese Turniere unterschieden sich von den ursprünglichen Turnieren darin,
daß der harte Kontakt bei den einzelnen Techniken den Kämpfern erlaubt war.
Nach einem Treffer wurde der Kampf gestoppt und die Schiedsrichter erteilten ihre Wertungen.

1972 entwickelte der in Amerika lebende Koreaner Jhoon Rhee
eine Schutzausrüstung für Karatekämpfer aus hartem gummiähnlichem Schaumstoff.
Es handelte sich dabei um einen Boxhandschuh ähnlichem
Faustschützer und einem Art Gummischuh für die Füße,
der sich um die Ferse und den Spann legte.
Diese Ausrüstung ermöglichte es nun,
Karatekämpfe mit Kontakt auszutragen und die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Aus dem damaligen Karate entwickelte sich ein Turniersystem,
welches sich zu Anfang Sportkarate oder Pointkarate nannte.
Heute wird die Form des Kontaktkarates in Amerika als Pointfighting
und in Europa als Semikontaktkickboxen betrieben.

Das Semikontaktkickboxen ist eine Kampfsportart,
die heute auf der ganzen Welt als die spektakulärste Kampfweise vertreten ist.
Das Regelwerk ermöglicht Kämpfern aus verschiedenen Stilrichtungen gegeneinander anzutreten.
So können Karatekämpfer gegen Kung-fu- Kämpfer
und Kickboxer gegen Taekwondo-Kämpfer antreten.
Ziel im Semikontaktkickboxen ist es, ähnlich wie im olympischen Fechten,
einen Treffer beim Gegner zu erlangen und dadurch einen Punkt zu erhalten.
Aufwendige Techniken wie ein Sprungkick zum Kopf, werden mit einer höheren Punktvergabe belohnt.